Liechtenstein- Abenteuer Gipfelkreuz

 

Genau wie letztes Jahr wollten wir wieder Wandern gehen in den Alpen.  So richtig geplant hatten wir eigentlich nichts, wir wussten nur das wir in Liechtenstein wandern wollen, dann im Montafon schlafen und am nächsten Tag wollte ich unbedingt zum Lünersee.

Ich bin also wie geplant am Freitagabend nach der Schule mit dem Zug nach Schaffhausen, da hat mich Carolin dann abgeholt. Dieses Jahr wollte Alex, der Freund von Carolin unbedingt mit zum Wandern. Carolin und ich sind bereits recht früh am Freitag ins Bett gegangen, damit wir am Samstag auch wirklich fit sind. Alex hingegen hat sich fürs feiern entschieden und hatte  nur zwei Stunden schlaf. Das war aber Caro und mir egal wir wollten los und uns ins Abenteuer „Sarah´s erster Gipfel“ stürzen.

Wir sind mit dem Auto etwa zwei Stunden gefahren (Alex konnte hier nochmal ein bisschen schlaf nachholen). Der Ausgangspunkt unserer Wanderung war in Malbun, soweit so gut. Wir haben schnell einen Parkplatz gefunden, Caro und ich wollten uns grade für die Wanderung unsere Schuhe anziehen. Ich frage also Alex, der für seine und meine Schuhe zuständig war, ob die Schuhe im Kofferraum sind. Alex schaut mich entgeistert an und meint, die habe er vergessen. ich dachte mir nur so, der macht doch Witze, aber nein in dem morgendlichem Trubel hatte er tatsächlich unsere Schuhe vergessen. Wir sind dann kurzerhand losgefahren und haben noch welche gekauft, aber aus Fehlern lernt man, Alex wird nie wieder seine Schuhe vergessen.

Wegen dem Schuhdilemma haben wir etwa anderthalb Stunden Zeit verloren, deswegen haben wir beim ersten Teil der Wanderung ein bisschen gemogelt, wir haben die Seilbahn genommen. Oben angekommen haben wir erstmal ein Polaroid Foto von uns drei gemacht. (1. Fotopause)

Nun ging es wirklich los. Wir drei sind losgedackelt, Alex hat Caro motiviert und Caro mich, was Alex so genau motiviert hat und wie er das alles überlebt hat bleibt mir bis heute ein Rätsel.

Der erste Teil war wirklich sehr anstrengend es ging nur bergauf und für Anfänger ist es schon hart. Aber ich hab es geschafft und das obwohl ich null Ausdauer habe. Der aufstieg hatte zwei Gipfelkreuze ein kleines und ein großes, wir sind aber nur zu dem großen hoch. Der weg ging eigentlich bis zum Gipfelkreuz dauerhaft bergauf, es geht eigentlich immer rechts und links von einem bergab.

Nach etwa 45 Minuten haben wir unsere erste Pause gemacht wir haben ein bisschen gevespert und Alex hat sein viertes Redbull getrunken, sonst wäre er glaub im stehen eingeschlafen.

Die Landschaft war Atemberaubend und ich finde das es sich sehr lohnt solche Strapazen auf sich zu nehmen, wenn man mit wunderschönen Aussichten belohnt wird. Endlich hatten wir es zum Gipfelkreuz geschafft. Der Weg war ja schon sehr überlaufen, ähnlich sah es dann auch Oben aus. Wir haben dann schnell ein paar Fotos gemacht und sind weiter. Auf dem Weg ins Tal Richtung „Pfälzerhütte“ war der Weg dann viel viel leerer.

Als wir bei der Hütte waren, dachten wir eigentlich, dass es jetzt fast geschafft ist und wir schon fast am Auto wieder wären. Dem war so nicht. Es ging dann noch ewig weiter bis wir zurück waren. Und dann ging es wieder bergauf. Nach dem Sagenumwobenen Drehkreuz ging es dann endlich nur noch bergab, hier waren dann auch plötzlich wieder viel mehr Leute unterwegs.

Nach etwa vier Stunden und 10 km hatten wir es geschafft und waren am Auto angekommen. Das hieß aber noch nicht das wir fertig waren, wir sind dann noch etwa eine Stunde mit dem Auto ins Montafon gefahren in das Hotel „Alpenfeuer“ (sehr zu empfehlen).  Essen gab es dann in einer Gaststätte, die nur zwei Minuten von dem Hotel entfernt war. Ich habe einen riesigen Burger gegessen, Caro und Alex hatten jeder ein Cordon Bleu mit Spätzle.

Eigentlich hatten wir geplant nach dem Essen noch in die Sauna zu gehen, aber die wurde leider schon um 19:00 Uhr geschlossen. Deswegen haben wir uns dann noch zu dritt eine Flasche Wein getrunken, der Wein war zwar lecker, aber man hatte am nächsten Morgen einen sehr trockenen Mund.

Nach dem Frühstück im Hotel sind wir zum Lünersee aufgebrochen, wir hatten geplant zum See hochzulaufen, dann einmal rumzulaufen und dann wieder runterzulaufen. Es war sehr sehr sehr anstrengend dort hochzuklettern und wenn Carolin und Alex nicht dabei gewesen wären hätte ich nach dem ersten Kilometer wieder umgedreht. Wir sind also den Weg dort hoch und es hat sich sehr gelohnt, der Lünersee ist wunderschön. Dort oben bei dem See hatte es bestimmt so um die 80km/h Windgeschwindigkeit und wir haben uns dagegen entschieden um den See zu wandern. Wir sind dann kurzerhand mit der Gondel runter und weg gefahren.

Stattdessen haben wir einen richtig tollen ruhigen Platz gefunden der nicht so heftig von den Menschen überrannt war wie der Lünersee. Wir saßen etwa zwei stunden an einem Flusslauf und haben unsere gemeinsame Zeit dort noch ein bisschen genießen können. Ich hätte dort bleiben können, es war so eine wunderbare Zeit die wir da verbracht haben und wir haben viele tolle Erinnerungen gesammelt.

Aber leider mussten wir dann in unseren Alltag zurückkehren und wieder nach Hause. Ich kann beide Wanderungen empfehlen, sie sind zwar sehr anstrengend aber wenn man mit den richtigen Menschen wandern geht, dann lohnt sich das.

Viele Liebe Grüße Sarah

Hier ist noch der Link zu der ersten Wanderung in Malbun: https://www.komoot.de/tour/49277864

Und das hier ist der zweite Link zu der Wanderung um den Lünersee: https://www.komoot.de/smarttour/41520

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